Der Ausflug übers Meer

Montag 05.08.
Der heutige Ausflug war eine Spontanplanung gewesen, wie man uns mitgeteilt hatte. Angeregt von der benachbarten Jugendgruppe machten wir eine Bootstour vom Hafen in St. Florent aus. Es war wie immer herrliches Wetter und das Wasser schimmerte einladend türkis. In einer Bucht angekommen, legten wir dann eine Badepause ein. Die Mitarbeiter konnten den Kapitän sogar dazu überreden, uns vom Dach der Bootes springen zu lassen. Dabei hatte er selbst großen Spaß und vollführte tolle Sprünge, unter anderem synchron mit einer Teilnehmerin. Doch wie sagt man immer: man soll aufhören, wenn’s am schönsten ist. Die eine Stunde ging viel zu schnell vorbei und die weitere Stunde, die wir nach der Bootstour in St. Florent verbringen durften, auch. Gut, es war auch nur eine Dreiviertelstunde, aber ihr wisst, was ich meine.
Wieder im Camp erhielten wir das langersehnte Abendessen, was nach einem entfallenen Mittagessen wirklich eine Wohltat war. Jedoch darf man nicht vergessen, dass wir heute einen ausgiebigen Brunch mit Rührei und Pancakes von zehn bis zwölf Uhr genießen durften. Danke nochmal dafür an die Küche – es war köstlich!!
Was die Mitarbeiter an diesem Abend vorbereiteten, ähnelte sehr stark dem Lobpreisabend, nur, dass es von Walery eine kleine aber feine Predigt darüber gab, dass wir uns als lebendige Steine in das Haus Gottes einfügen lassen sollen. Dies hat er ganz praktisch mit Backsteinen und Mörtel veranschaulicht. Vor der Predigt jedoch hatten wir eine kurze Zeit des Lobpreises, die jäh unterbrochen wurde – die Security hatte vorbeigeschaut. Die Mitarbeiter hatten gerade noch so aushandeln können, dass wir den Abend fortführen durften. Wenn allerdings noch eine Beschwerde eingereicht würde, hätten wir am nächsten Tag unsere Sachen packen müssen. In reduzierter Lautstärke ging es also weiter, während unsere Nachbarn lautstark feierten. Dort hat sich die Security jedoch nicht blicken lassen…
Nach Walerys Predigt konnte man wieder die Stationen vom Lobpreisabend besuchen und zusätzlich das Abendmahl einnehmen. Ein schönes Event, um den Tag ruhig ausklingen zu lassen.

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