Matschige Ankunft

Unser Blick am Ende der Fährfahrt: die schöne und nahe Hafenstadt Bastia

Es war wirklich ein befreiendes Gefühl, das Schild unseres Camps zu erblicken. Nach fast vierundzwanzigstündiger Fahrt mit Bus und Fähre ist das auch zu verstehen, zumal die meisten von uns wenig bis gar keinen Schlaf bekommen hatten. Im Camp San Damiano angekommen, machten wir uns daran, unsere Zelte zu beziehen, wobei sich allerdings unschöne Komplikationen ereigneten. Bevor wir nämlich angekommen waren, war das Camp noch vom vorigen Regenguss überflutet gewesen. Zwar hatten die vorherigen Gruppen fleißig Gräben zum Abfließen des Wassers ausgehoben, nichtsdestotrotz war es im ganzen Camp matschig und einige Zelte konnten nicht betreten werden, da sie vollgelaufen waren und folglich stanken. Doch wir kamen damit klar und machten das Beste draus. Nur diejenigen, die mit dem Beziehen noch einige Stunden hatten warten müssen, würden dem vermutlich nur bedingt zustimmen. Zum Glück machte die bildschöne Lage des Camps unsere Situation mehr als wett und so waren der Großteil von uns am Meer. Um 19 Uhr gab es dann ein leckeres Abendessen von unserem coolen Küchenteam und danach einen gemeinsamen Abend, bei dem die Kleingruppen eingeteilt wurden. Anschließend mussten diese in einem Spiel gegeneinander antreten und nach einem abschließenden Gebet wurden wir „entlassen“ 😉.
Der Matsch ist zum Großteil getrocknet und alle Zelte wurden bereits erfolgreich bezogen.

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