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Texte: Josua 6; 3. Mose 10,1-3; Hebräer 1,1ff

Eine Predigt darüber, wie wir uns den unbequemen und provokanten Stellen des Alten Testaments stellen können und wir wir dennoch mit offenen Fragen leben können.


Gliederung der Predigt:

Einleitung: Fragen zulassen und „durchkauen“

1: Provozierende Bibelstellen (zwei Beispiele)

  • Einnahme des verheißenen Landes / Kanaaniter unter dem „Bann“ (z.B. Josua 6,17)
  • Feuer vom Herrn fällt auf die beiden Söhne Aarons, die Weisungen für den zeremoniel-len Gottesdienst missachtet haben (3. Mose 10,1-3)

2: Spurensuche nach Antworten

  • Gottes Zorn gegen das, was seiner Liebe widerspricht
  • Gottes Heiligkeit
  • Gottes unerhörte Souveränität (sogar gegenüber der Moral)

3: Aus dem Glauben heraus mit offenen Fragen leben

  • Klagen: Unverständnis vor Gott aussprechen lernen

„Herr, ich habe viele Fragen, die mich daran hindern dir zu vertrauen. Ich stoße mich daran, dass […]. Hilf mir dabei, deine Botschaft besser zu verstehen. Erschließe mir die Realität deiner Existenz. Gib mir ein Verständnis von dir, dass schlüssig und bewegend ist und meinen Glauben an dich stärker macht. Amen.“

  • Vorbilder: Von anderen Christen lernen
  • Von der „hellen Mitte“ her denken: Jesus Christus

„Es ist nichts Helleres denn die Sonne, das ist die Schrift. Ist aber eine Wolke davor getreten, so ist doch nichts anderes dahinter denn dieselbe helle Sonne. Ist ein dunkler Spruch in der Schrift, so zweifelt nur nicht, es ist gewisslich dieselbe Wahrheit dahinter, die am andern Ort klar ist, und wer das Dunkle nicht verstehen kann, der bleibt bei dem Lichten.“ Martin Luther


WEITERDENKEN

Beiträge zum Alten Testament (unter anderem: Drei Artikel zum Thema „Gott der Rache?):
steinberg-theologie.de/fragen-und-antworten-zum-alten-testament

Artikel zur Landeroberung im Buch Josua und die dadurch entstehenden Fragen:
erf.de/glaubens-faq/ist-gott-ein-moralisches-monster/33618